GELEBTE WEIHNACHTSTAGUNG Gesellschaft zur Bewahrung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923/25
Die Gesellschaft GELEBTE WEIHNACHTSTAGUNG – Gesellschaft zur Bewahrung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft 1923/25 wurde am 28. Dezember 2003 in Horgen bei Zürich begründet. In ihr haben sich Menschen zusammengefunden, die den Gesellschafts-Impuls, den Rudolf Steiner an der Weihnachtstagung 1923/24 ins Leben rief, als den Mittelpunkt ihres anthroposophischen Strebens erleben.
Den Impuls der Weihnachtstagung verstehen und leben zu lernen, war bereits seit vielen Jahren, zum Teil schon seit Jahrzehnten, das Kern-Anliegen der Gründungsmitglieder von GELEBTE WEIHNACHTSTAGUNG. Insbesondere Rudolf Steiners vermächtnishafte Worte in den Arnheimer Vorträgen vom Juli 1924 über „das Karma der Anthroposophischen Gesellschaft und den Inhalt der anthroposophischen Bewegung“ hatten uns tief bewegt: Zu Beginn des ersten von drei Vorträgen spricht Rudolf Steiner davon, dass durch die Weihnachtstagung, insbesondere dadurch, dass er selbst den Vorsitz der neu begründeten Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft übernahm, die anthroposophische Bewegung, also der Jahrtausende alte Geistesstrom der Anthroposophie, und die soeben begründete Anthroposophische Gesellschaft EINS geworden seien, das Wesen Anthroposophia also mit der Gesellschaft als seinem Erdenleib verschmolzen ist. Rudolf Steiner wörtlich: „Und seit jener Dornacher Weihnachtstagung muss gerade das Entgegengesetzte gelten: Man muss nicht mehr unterscheiden zwischen anthroposophischer Bewegung und Anthroposophischer Gesellschaft, sondern beide sollen EINS sein.“ – Diese Worte verstehen und leben zu lernen, wurde uns zum Weg.
Dieser Weg musste notwendigerweise auch darin bestehen, Mitverantwortung tragen zu lernen für das gegenwärtige Leben der Anthroposophischen Gesellschaft. In unseren Bemühungen in dieser Richtung durften wir zunehmend unsere Verbindung mit Rudolf Steiner erleben. Anthroposophie und Anthroposophische Gesellschaft dürfen nicht voneinander getrennt werden. Die eine ist ohne die andere nicht lebensfähig. Erst in der Verschmelzung der Anthroposophie mit der Gesellschaft kann die Kraft der Anthroposophie voll erblühen. Dies wurde uns zum tiefen Erlebnis, das, je mehr es vertieft werden konnte, die Begegnung mit Rudolf Steiner ermöglichte.
So wurden uns zwei Ereignisse innerhalb der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft zu einem uns schwer erschütternden Erlebnis: In den Versammlungen vom 28. und 29. Dezember 2002 liess sich eine in die Irre geführte Mitgliederschaft dazu hinreissen, die Prinzipien, also die an der Weihnachtstagung von Rudolf Steiner gegebenen Gründungsstatuten der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft, abzuändern und diese Prinzipien dadurch ihres ursprünglichen und wegweisenden Charakters zu berauben. Das zweite, noch schmerzvollere Ereignis fällt auf den 15. November 2003. An diesem verhängnisvollen Tag fasste die Generalversammlung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft Rudolf Steiners den Beschluss zu ihrer Auflösung.
In den darauf folgenden Wochen bewegten uns schwere Fragen. Die Antworten, die wir empfingen, führten dann in den Heiligen Nächten, zur Zeit des 80. Jahrestages der Weihnachtstagung, zur Gründung einer Gesellschaft, die sich der Bewahrung der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft widmen will. Wenige Wochen darauf sollten wir diesem Impuls den Namen GELEBTE WEIHNACHTSTAGUNG geben.
Werner Jordan Michaela Jordan Bernhard Ruchti
Vorstandsmitglieder von GELEBTE WEIHNACHTSTAGUNG
Der Muttergesellschaft sind drei Landesgesellschaften angegliedert:
Zudem verfügt die Gesellschaft über eine Vertretung in den USA.
Adressen:
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